|
|
|
|
| Höchstgeschwindigkeit: | 115 mph gleich 184 km/h 110 PS Oberursel Umlaufmotor |
| Steiggeschwindigkeit: | keine Angabe |
| Dienstgipfelhöhe: | 20.669 fuss (6.200 m) |
| Spannweite: | 8,3 m |
| Länge: | 5,8 m |
| Gewicht: | Bewaffnet 1.238 lbs ca. 562,7 kg |
| Bewaffnung: | 2 nach vorn gerichtete 08/15 Maxim MGs |
| Einsatzdauer: | 1 Std und 30 Min. |
| Anmerkungen: Die Fokker E. V wurde für den zweiten dt. Wettbewerb
für Kampfflugzeuge im April 1918 entworfen und vereinigte mehrere
Kennzeichen früherer Typen. Der Rumpf mit seiner einsitzigen Kabine
war ähnlich wie bei der D VII, und das Modell hatte ein ähnliches
Fahrwerk und Seitenleitwerk, Höhenflossen und Triebwerk waren identisch
mit der Dr. I. Die E. V unterschied sich von den früheren Modellen durch
die freitragenden Eindeckerflügel in einer verstrebten
Baldachinkonstruktion. Die V 26 war bei den Kampftests erfolgreich und wies
eine so gute Manövrierbarkeit und Start- und Steigleistung auf, daß
der Typ sofort in die Produktion ging und schließlich die D VII ersetzen
sollte. Bei den frühen Einsätzen in Kampfgeschwadern stellten sich
Schwierigkeiten mit der Motorenölung und Strukturversagen der
Tragflächen ein, was zu einem vorübergehenden Aufschub der Produktion
und einer Verzögerung beim Kampfeinsatz führte. Die Fehler wurden
jedoch sehr schnell behoben, und das Flugzeug wurde noch kurz als D VIII
eingesetzt.
Die Fokker D8 tauchte vor den letzten 8 Kriegswochen nicht in großer Zahl auf. Es ist schwer zu sagen, was die Zeit für diese kleine, elegante Eindecker-Konstruktion mit sich gebracht hätte. Berichte besagen aber, daß sie leicht zu fliegen und ihre Manövrierfähigkeit besser als die der D7 gewesen sei. Sie war genauso schwer bewaffnet wie die D7 und wäre wahrscheinlich auch an ihre Stelle getreten. 400 D8 waren bestellt worden, Anfang November 1918 befanden sich jedoch erst 85 an der Front. |
![]() |
Einleitung - Dt.
Flugzeuge - Ausl. Flugzeuge -
Inhalt - Flugmanöver
- Piloten -
Technik
Luftfahrtgeschichte.com
- Copyright 1997-1998
Fehler, Fragen oder Vorschläge? Gert
Steidle