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| Höchstgeschwindigkeit: | 117 km/h, Oberursel U.O. Siebenzylinder Umlaufmotor (80 PS / 60 kW) |
| Steiggeschwindigkeit: | auf 1000 m in 15 Minuten |
| Dienstgipfelhöhe: | keine Angaben |
| Spannweite: | 6,80 m |
| Länge: | 5,93 m |
| Gewicht: | Leergewicht 396 kg, max. Startgewicht 568 kg |
| Bewaffnung: | keine |
| Einsatzdauer: | 1 Stunde 15 Minuten |
| Anmerkungen: Vielleicht einer der interessantesten Konstruktionen des
Unternehmens war die winzige Hansa-Brandenburg W.20; das einsitzige Flugboot
war dazu vorgesehen, in einem U-Boot mitgeführt und als Aufklärer
verwendet zu werden. Aus diesem Grund mußte die Maschine klein sein
und die Konstruktion mußte vor allen Dingen berücksichtigen, daß
sie schnell montiert und demontiert werden konnte. Die W.20 hatte einen schlanken
Rumpf mit Doppeldeckerflügeln und ein auf dem Rumpf montiertes Leitwerk.
Der Oberursel Umlaufmotor wurde von Streben zwischen den Flügeln getragen
und trieb einen Druckpropeller an, wobei ein Ausschnitt in der Hinterkante
des oberen Flügels für den nötigen Drehraum sorgte. Der Pilot
saß in einem offenen Cockpit unmittelbar vor dem unteren Flügel.
Da der schlanke Rumpf auf dem Wasser nur geringe Stabilität bot, wurden
unter den Spitzen des unteren Flügels Stützschwimmer montiert.
Von der W.20 wurden nur drei Exemplare gebaut, da der U-Boot-Typ, der diese
Flugzeuge aufnehmen sollte, nicht gebaut wurde. Die Maschinen unterschieden
sich minimal, speziell in der Flügelverstrebung, voneinander, vermutlich
, um in Experimenten die am besten geeignete Struktur herauszufinden, die
strukturelle Festigkeit und einfache Montage / Demontage in sich vereinigte.
Für den Zusammenbau, so wird berichtet, wurden insgesamt weniger als
drei Minuten benötigt.
Technischer Hinweis: Die technischen Angaben beziehen sich auf das dritte Exemplar |
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