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| Höchstgeschwindigkeit: | 110 km/h, drei Maybach HS mit 175 kw |
| Steiggeschwindigkeit: | 2,8 m pro Sekunde |
| Dienstgipfelhöhe: | 3.000 m |
| Spannweite: | 42,2 m |
| Länge: | 24,0 m |
| Gewicht: | Startmasse 9.500 kg |
| Bewaffnung: | 4 MG, 1.000 kg Bombe |
| Einsatzdauer: | unbekannt |
| Anmerkungen: In einer von der Gothaer Waggonfabrik zur Verfügung
gestellten Werkanlage etablierte sich 1915 die von Graf Zeppelin, Gustav
Klein und Robert Bosch gegründete Firma V.G.O.-Zeppelin Versuchsbau
GmbH Gotha Ost. Im folgenden Jahr zog die Firma nach Berlin-Staaken, da die
Werkhallen in Gotha nicht mehr für den Bau der Riesenflugzeuge ausreichte.
Der erste Zeppelin-Langstreckenbomber flog am 11. April 1915 als V.G.O. I.
Der in der üblichen Bauweise gebaute Doppeldecker hatte im Rumpfbug
einen Motor mit Zugpropeller und je zwei Motoren, die in Gondeln untergebracht
waren (vor dem Motor war je ein MG - Stand) mit Druckpropeller. Die für
die Marine bebaute RML 1 wurde nach einem kurzem Einsatz an der Ostfront
mit zwei weiteren Triebwerken ausgerüstet, ging aber nach einen Unfall
verloren. Das ähnlich der V.G.O. I ausgestattete Model V.G.O. II wurde
ebenfalls an der Ostfront eingesetzt und diente später als Trainer.
Da beide Maschinen eine unzureichende Motorleistung hatten, baute man in
die Version V.G.O. III sechs Triebwerke ein (zwei nebeneinander im
Rumpfbug, dahinter befanden sich die offenen Besatzungsplätze; je Gondel
zwei Tandemtriebwerke). Die R III (auch R 10/15 genannt) wurde ebenfalls
an der Ostfront eingesetzt.
Technische Angaben beziehen sich auf die V.G.O. I |
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