|
|
|
|
| Höchstgeschwindigkeit: | 130 km/h, vier Mercedes D IVa mit je 190 kw |
| Steiggeschwindigkeit: | 1,4 m pro Sekunde |
| Dienstgipfelhöhe: | 3.800 m |
| Spannweite: | 42,2 m |
| Länge: | 22,1 m |
| Gewicht: | Startmasse 11.400 kg |
| Bewaffnung: | 4 -6 MG, 1.800 kg Bombe |
| Einsatzdauer: | unbekannt, 800 km Reichweite |
| Anmerkungen: Als Nachfolger der V.G.O. Serie wurde in Staaken der Typ
R VI gebaut, der erstmals 1916 flog. Als Antrieb wurden zwei Mercedes D III
und vier Benz Bz IV verwendet, die das Flugzeug auf eine Geschwindigkeit
von 125 km/h brachten. Besatzungsstärke bestand aus acht Mann und die
Erprobung dauerte bis 1917. Im gleichen Jahr wurde eine mit sieben Mann besetzte
Version mit gleichen Abmessungen aber mit einer um 700 kg höheren Leermasse
gebaut. Als Bewaffnung wurden anstatt der zuvor sieben MGs nur nch fünf
verwendet. Diese Version konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h
erreichen und 800 Meter höher steigen als ihre Vorgängerin. Allerdings
wurde nur noch fünf Maybach Mb IVa Motoren verwendet. Von der R VI
(Nachfolgerin der R IV) wurden bis Kriegsende (ab 1917 eingesetzt) insgesamt
neun Maschinen ausgeliefert. Sie war um einen Meter kürzer als die R
IV und um 110 kg leichter, hatte aber nur noch vier Triebwerke, die in Gondeln
zwischen den Tragflächen (Zug- und Druckpropeller) , untergebracht waren.
Ihr Einsatz erfolgte bei der Riesenflugzeugabteilung 500 sowie 501 und von
dort erfolgten mehrere Bomberangriffe ins Hinterland von Frankreich und
Großbritannien.
Ausgelieferte Typen bis Kriegsende: 3 R XIV (mit 5 Mb IV a), 4 R XIV a (bei 150 kg größerer Zuladung um 350 kg geringere Eigenmasse, gleiche Triebwerke) und 3 R XV. Alle Versionen hatten gleiche Abmessungen, 6 Mann Besatzung, 4 MGs Parabellum oder Lewis mit je 500 Schuss sowie 1.000 kg Bomben. Neben 18 R VI entstand eine Maschine als Staaken L in Seeausführung (abgeliefert am 14. November 1917). Die technischen Daten beziehen sich auf die R VI Version. |
![]() |
Einleitung - Dt.
Flugzeuge - Ausl. Flugzeuge -
Inhalt - Flugmanöver
- Piloten -
Technik
Luftfahrtgeschichte.com
- Copyright 2000
Fehler, Fragen oder Vorschläge? Gert
Steidle